

Müsli und Hafersnacks sind ideal für Kinder, denn sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die Kinder zum Großwerden brauchen. Kleinblatthaferflocken eignen sich sehr gut für die Ernährung von Babies und Kleinkindern. Viele Fertigprodukte aus der Säuglingsnahrung enthalten bereits Haferflocken und Eltern können ab dem fünften Monat auch selbst Flaschennahrung und gesunde Breie zubereiten. Haferflocken mit Milch oder Joghurt und frischen Früchten schmecken Kindern und versorgen sie mit weiteren wichtigen Vitaminen (z. B. Vitamin C) und Calcium. Selbstgemachte Haferriegel mit Honig, Trockenfrüchten und Nüssen sind Süßigkeiten mit Nährstoffnutzen und liefern Kindern schnell Energie.

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund führt seit vielen Jahren die DONALD-Studie durch, in der das Ernährungsverhalten und die Entwicklung von Kindern erforscht werden.
Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das FKE mit der Optimierten Mischkost optimiX® ein Konzept für die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Optimierte Mischkost ist kein Diätplan, sondern bietet einen Rahmen, innerhalb dessen Familien eine gesunde Ernährung mit Freude am Essen in ihrem Alltag umsetzen können.
Das FKE hat - nach dem optimiX-Haferfrühstück - zwei weitere Hafer-Mahlzeiten mit dem optimiX®-Siegel ausgezeichnet. Unter dem optimiX-Siegel gibt es jetzt auch einen Hafer-Gemüseauflauf als warme Mahlzeit und eine Zwischenmahlzeit bestehend aus einem Hafercookie und einem Joghurt mit Obst.
Die Rezepte für die optimiX-Hafermahlzeiten finden Sie in der Rubrik "Genuss > Rezepte > optimiX".
Die optimiX-zertifizierten Hafermahlzeiten eignen sich vor allem für Kinder ab dem 5. Lebensjahr. Der optimiX-Hafer-Gemüse-Auflauf ist in einer dem Alter des Kinds angepassten Portion auch schon für Kinder ab dem 1. Lebensjahr geeignet und verträglich. Der Hafercookie ist aufgrund seiner Kernigkeit und der Verbindung mit einer erhöhten Menge an Joghurt für Einjährige noch nicht geeignet. Auch das Haferfrühstück sollte aufgrund des rohen Getreides und der Nüsse erst ab einem Alter von ca. 2 Jahren angeboten werden.
Dennoch ist Hafer ein Getreide, mit dem das Baby bereits ab ca. dem 5. Lebensmonat gefüttert werden kann. Rohes Getreide ist in diesem Alter noch nicht gut verträglich, daher sollte der Hafer aufgekocht werden. Dafür eignen sich neben den zarten Haferflocken vor allem lösliche Haferflocken. Vorteil aller Haferflockensorten ist, dass sie immer "Vollkorn" sind und somit wertvolle Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten. Dazu zwei Rezeptbeispiele:
200 ml Vollmilch aufkochen. 20 g lösliche Haferflocken einrühren und quellen lassen. Dann 2 EL zerdrücktes frisches Obst oder frisch gepressten Obstsaft unterrühren und den Brei abkühlen lassen.
Als Obst eignen sich Apfel, Birne, Banane, Pfirsich, Nektarine und Aprikose. Bereiten Sie den Brei immer nur mit einer Obstart vor, um mögliche Allergien identifizieren zu können. Ca. alle zwei Wochen können Sie eine neue Obstart ausprobieren.
90 ml Wasser aufkochen. 20 g Haferflocken einrühren, 100 g frisches Obstmus zugeben und 1 TL Rapsöl unterrühren. Brei abkühlen lassen.
Haferflocken haben eine besonders gute Nährstoffzusammensetzung. Sportler können bereits mit kleinen Mengen Hafer ihren Bedarf an Nährstoffen decken und belasten ihren Magen nicht unnötig. Sie müssen mit einer besonders kohlenhydratreichen Ernährung ihre Energiespeicher füllen. Bei normaler Mischkost dauert dies drei Tage, mit Hafer als Teil der Ernährung circa 24 Stunden. Zudem werden kurz vor und nach Wettkämpfen leicht verdauliche und gut bekömmliche Getränke mit hoher Kohlenhydratkonzentration empfohlen. Dafür eignen sich Getränke mit Haferflocken besonders gut. Sie geben Kraft und gleichen die durch das Schwitzen entstandenen Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste aus. Zusammen mit Milch, Fruchtsaft, Honig und Traubenzucker gibt Hafer Sportlern wertvolle Reserven.
Ausführliche Informationen über die Ernährung (mit Hafer) beim Sport haben wir in der Rubrik "Sport" zusammengestellt.
Sportliche Rezepte gibt's unter "Genuss > Rezepte > Sport".
Egal ob bei körperlicher Arbeit an der Luft oder Büroarbeit am Schreibtisch - Essen muss langanhaltende Energie bringen und sollte den Darm nicht durch schwere Kost belasten. Zum Frühstück eignet sich zum Beispiel ein Müsli aus Haferflocken, Früchten und Nüssen. Kleine Hafermahlzeiten mit Milch, Joghurt und Früchten lassen sich auch zwischendurch schnell zubereiten und bringen Kraft und Leistungsfähigkeit bis zum Feierabend.

Glücklich
Jetzt schimpft Opa schon wieder. Ich soll keine Kekse im Bett essen. Wegen der Krümel. Aber er versteht das nicht. Ich mag die Krümel. Wie sie pieksen. Das fühlt sich ein bisschen an wie auf der Wiese liegen. Wie auf kleinen Steinchen oder Körnern. Und wenn ich die Augen zumache, stelle ich mir vor, wie ich mit einem Traktor über den Acker fahre. Oder mit einem Mähdrescher. Über mein eigenes Feld. Dann bin ich groß. Und dann nennt mich Opa auch nicht mehr Krümel.
Lässig
Geschafft. Auf dem Boden sitzen, Butterbrötchen essen und in den Himmel gucken. Hätte mir das vor ein paar Stunden einer erzählt, der hätte nur ein müdes Lächeln geerntet. In aller Herrgottsfrühe ging‘s los. Keine Zeit gehabt, den Frühstückstisch abzuräumen. Die Müslireste werden in den Schüsseln festkleben. Egal, wir sind schließlich in den Sonnenaufgang hinein geradelt. Berg rauf, Berg runter, hundert Kühe gesehen, in einen See gesprungen, vorbei an Feldern. Dann kam die perfekte Wiese. Schnell Schuhe aus und die Decke raus. Butter, Käse, ein paar Tomaten und frische Haferbrötchen. Dreimal reinbeißen, auf den Rücken legen und einen Wolkenspaziergang machen.
Stark
Immer die Angst vorm Übrigbleiben, wenn die Mannschaften gewählt wurden. Und fast immer war sie begründet. Ich war wieder der Letzte. Noch grausamer war Turnen. Auf den Barren, übers Pferd, Handstandüberschlag – Schulsport mit dreizehn war die Hölle. Früher No Sports und jetzt immer geradeaus, immer weiter, der Schweiß rinnt die Stirn runter. Meinen Mädels zu Hause gefällt es, und sie nennen sich seit neuestem Trainerin und Ernährungsberaterin. Bei jedem Lauf finde ich Müsliriegel in meiner Tasche, und vermutlich haben sie mich schon für den nächsten Marathon angemeldet.
Genial
Jetzt soll ich ihr schon wieder welche mitbringen. Hoffentlich vergess ich das nicht. Sie kann sich alles merken: Wo der Gartenschlüssel liegt oder welches Muster meine Unterhose hatte in unserer ersten Nacht. Manchmal ist das nervig. Warum kauft sie die Dinger nicht selber? Heute keine Zeit Schatz, sagt sie. Im Job läuft es so gut, dass die Kollegen sie am liebsten im Büro einsperren würden. Dann geht sie auch noch zweimal in der Woche zum Koreanisch-Kurs. Und die ganze Zeit isst sie diese Dinger. Meistens morgens, und mittags hab ich sie auch schon mit einer Schüssel überrascht. Verdammt, jetzt hab ich vergessen, was ich ihr mitbringen soll.

Sexy
Sie sitzt mir gegenüber, eine Haferflocke klebt in ihrem Mundwinkel, wie jeden Morgen. Sie hasst frühes Aufstehen. Ich liebe es – wenn sie es tut. Wenn der Abdruck von dem kleinen Kissenknopf auf ihrer Wange klebt. Ihr Haar aussieht wie ein Kunstwerk, sie ein „Mmorrrgn“ ausatmet und hungrig in die Küche wandelt.
Sie lächelt mich an, und ich frage mich wieder, was weicher ist – ihre Haut oder ihre Haare. Ich muss es fühlen, streiche ihr, wie jeden Morgen, eine Strähne hinters Ohr. Jetzt strahlt sie, und ich bin glücklich, dass sie morgens nie Käsebrot isst.
Groß
Seitdem ihr Vater der Kleinen die Geschichte vom Herkulesbrei erzählt hat, wird der Frühstückstisch zur Superheldentafel. Ich höre dann: „Mama, kann ich noch was von dem Haferbrei haben?“ Wie bitte? „Dieser Herkules hat als Kind auch immer Haferbrei gegessen. Dann ist er groß und stark geworden. Und hat ganz viele wilde Tiere und Ungeheuer besiegt. Mama, der war unbesiegbar – hat Papa gesagt. Krieg ich jetzt noch was?“ Gerne, wenn der Superheldenpapa nicht den Topf leer gemacht hätte.
Anscheinend verlangt auch das Büro heute nach Heldentaten.
Gesund
Ich hab eben mit Oma telefoniert. Sie wünscht dir gute Besserung. Du sollst warmes Bier trinken. Und einen Löffel Distelöl zehn Minuten im Mund hin und her schieben, sagt sie. Rote Erdnüsse zwei Wochen in Reisessig einweichen und dann täglich fünfzehn davon essen. Oder warmen Wodka mit viel Pfeffer trinken. Du könntest auch 50 Gramm warmes Schweineschmalz auf Brust und Rücken verreiben. Und eine rohe Zwiebel auspressen und den Saft ins Ohr träufeln. – Oder du isst einfach die Schüssel Haferflocken hier auf.