

Umgibt den Mehlkörper, also das Innere des Haferkorns. Enthält die komplexen Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
Baustein der Eiweiße. Anzahl und Reihenfolge der Aminosäuren bestimmen die Eigenschaften des Eiweißes. Ketten von 2 bis 20 Aminosäuren nennt man Peptide, längere Ketten Proteine.
Lebensnotwendiger Fettalkohol, der u. a. die Stabilität von Zell- und Plasmamembranen erhält und nur in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Aus Cholesterin werden Gallensäuren gebildet. Zwei wichtige Vertreter des Cholesterins sind das HDL (High Densitiy Lipoprotein) und das LDL (Low Density Lipoprotein), die im Körper entgegengesetzt wirken. Mit dem HDL wird überschüssiges Cholesterin von den Zellen zur Leber transportiert, wo es verstoffwechselt und abgebaut wird. Mit dem LDL gelangt das Cholesterin in die Zellen des Körpers, wo es eingebaut wird.
Hafer sollte nur über ein Jahr auf einem Feld angebaut werden (Aussaat im Februar/März, Ernte im August/September). Anschließend sollten über rund drei bis vier Jahre andere Getreide angebaut werden, bevor dann wieder Hafer mit einer geeigneten Vorfrucht folgen kann.
Ein essentieller Nährstoff ist eine Substanz, die nicht vom Körper selbst gebildet werden kann, sondern mit der Nahrung aufgenommen werden muss.
Fettsäuren sind Bestandteil des Fetts. Fettsäuren können in ihrer Zusammensetzung und Struktur sehr unterschiedlich sein und bestimmen dadurch die Eigenschaften der Fette.
Reihenfolge der im Verlauf der Jahre auf einer landwirtschaftlichen Fläche angebauten Nutzpflanzen.
Umgibt die Samenschale des Haferkorns und liegt direkt unter der Spelze. Enthält besonders viel Eiweiß.
Fettsäure, deren Kohlenstoffatome ausschließlich durch Einzelbindungen verknüpft sind. Trägt mit 9 Kilokalorien pro Gramm Fett wesentlich zur Energiezufuhr bei. Gesättigte Fettsäuren können die Menge des LDL-Cholesterins erhöhen und stehen in Zusammenhang mit dem Arterioskleroserisiko und Herz-Kreislauferkrankungen. Sollten max. 1/3 des täglichen Fettverzehrs ausmachen.
Maß für den Blutzuckeranstieg nach Verzehr von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Je komplexer die Kohlenhydrate, desto langsamer werden sie zu Zucker abgebaut und desto langsamer und in geringerem Ausmaß steigt der Blutzuckerspiegel an; das heißt der glykämische Index ist niedrig.
Eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die vom Körper nicht gebildet werden kann und somit essentiell ist.
Chemischer Vorgang von Elementen oder Verbindungen mit Sauerstoff.
In seiner ursprünglichen Bedeutung in der englischen Sprache ein Getreidebrei, der aus verschiedenen Getreidearten zubereitet werden kann. Heute versteht man darunter den Haferbrei aus Haferflocken aufgekocht mit Milch oder Wasser und verfeinert mit Sahne, Zucker und/oder Salz.
Umgibt die Aleuronschicht und gibt dem Haferkorn die Farbe. Darüber hinaus verhindert diese Schicht den Eintritt von Wasser in den Mehlkörper im Inneren des Korns. Enthält besonders viel Eiweiß.
Fettsäuren, die eine Doppelbindung (einfach ungesättigt) oder mehrere Doppelbindungen (mehrfach ungesättigt) zwischen den Kohlenstoffatomen besitzen. Ungesättigte Fettsäuren können u. a. den LDL-Cholesterinspiegel senken und das Risiko für koronare Herzkrankheiten vermindern.
Feldfrucht/Nutzpflanze, die im Jahr vor der aktuell angebauten Pflanze auf demselben Feld angebaut wurde.