


In der 4. Ausgabe 2011 der
Fachzeitschrift "Ernährung und Medizin"
finden Sie eine vierseitige Beilage
"Hafer in der Sporternährung - Effizient zwischen Alltag und Sport".
Wie in der Beilage angekündigt, haben wir für Sie hier weitere Literaturhinweise zusammengestellt:
Bönnhoff N (2011). Ernährungssituation von Leistungssportlern und –sportlerinnen in Schnellkraftdisziplinen der Leichtathletik. Leistungssport, 49-54.
Schek A (2002). Top-Leistung im Sport durch bedürfnisgerechte Ernährung. Trainer Bibliothek 36
Brown L, Rosner B, Willett WW, Sacks FM (1999). Cholesterol-lowering effects of dietary fibre: a metaanalysis., Am J Clin Nutr. Jan; 69(1): 30-42.
Braaten JT, Scott FW, Wood PJ, Riedel KD, Wolynetz MS, Brule D & Collins MW (1994). High ß-glucan oat bran and oat gum reduce postprandial blood-glucose and insulin in Bioactivity of oats 157 subjects with and without type-2 diabetes. Diabetic Medicine 11,312–318.
Duss R & Nyberg L (2004). Oat soluble fiber (ß-glucans) as a source for healthy snack and breakfast food. Cereal Foods World 49 (6): 320-322; 324-325.
Ripsin CM, Keenan JM, Jacobs DR Jr, Elmer PJ, Welch RR, Van Horn L, Liu K, Turnbull WH, Thye FW, Kestin M, Hegsted M, Davidson DM, Davidson MH, Dugan LD, Denmark- Wahnefried W, Beling S (1992). Oat products and lipid lowering. A meta-analysis. JAMA 267: 3317–3325.
Thye FW, Kestin M, et al (1992). Oat products and lipid lowering. A meta-analysis. JAMA. Jun 24; 267(24): 3317-3325.
Glore SR, van Treeck D, Kehans AW, Giuld M (1994). Soluble fiber and serum lipids: A litterature review., J Am Diet Assoc.; 94: 425-436.
Wood PJ, Beer MU (1998). Functional oat products. In book Mazza G (ed.). Functional Foods, Lancaster, USA: Technomic publishing Co. Inc.: 1-37.
Leitzmann C & Hahn A (1995). Grundlagen der Ernährung des Gesunden – Ballaststoffe. IN: Huth K & Kluthe R. Lehrbuch der Ernährungstherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York. 41-43.
Behall KM, Scholfield DJ, Hallfrisch JG & Liljeberg- Elmstahl HGM (2006). Consumption of both resistant starch and ß-glucan improves postprandial plasma glucose and insulin in women. Diabetes Care 29, 976–981.
Hlebowicz J, Wickenberg J, Fahlström R, Björgell O, Almér LO & Darwiche G (2007). Effect of commercial breakfast fibre cereals compared with corn flakes on postprandial blood glucose, gastric emptying and satiety in healthy subjects: a randomized blinded crossover trial. Nutrition Journal 6; 22: 1-7.
Benini L, Castellani G, Brighenti F, Heaton KW, Brentegani MT,Casiraghi MC, Sembenini C, Pellegrini N, Fioretta A, Minniti G (1995). Gastric emptying of a solid meal is accelerated by the removal of dietary fibre naturally present in food. Gut 36(6): 825-830.
Holt SHA, Brand Miller JC & Petocz P (1999). Interrelationships among postprandial satiety, glucose and insulin responses and changes in subsequent food intake. Eur J Clin Nutr 50: 788–797.
Saltzman E, Das SK, Lichtenstein AH, Dallal GE, Corrales A, Schaefer EJ et al. (2001). An oat-containing hypocaloric diet reduces systolic blood pressure and improves lipid profile beyond effects of weight loss in men and women. J Nutr 131, 1465–1470.





Broschüre "Kinder im Gleichgewicht - mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung" im DIN A5-Format:
Expertentipps von Ernährungs- und Sportfachleuten aus Wissenschaft und Praxis. Anschaulich aufbereitete Informationen über die Vorteile einer Ernährung, die ein gutes Nährstoffgleichgewicht hat, sowie über die Effekte von körperlicher Bewegung durch Sport und beim Spielen. Viele konkrete Tipps für den Alltag in der Familie. Wie können Eltern ihre Kinder zu mehr körperlicher Aktivität und zum Ausprobieren von Sportarten motivieren, und wie können sie den Kindern Mahlzeiten und Snacks schmackhaft machen, die auch genügend Nährstoffe enthalten?
Broschüre "Sportlich fit mit Hafer" im DIN A5-Format:
Praxisnahe Infos und Tipps von den Experten des Olympiastützpunkts Rhein-Ruhr.
Charakteristik der Nährstoffe im Hafer und Beschreibung ihrer Funktion bei sportlichen Belastungen. Informationen zur Ernährung in Trainings- und Wettkampfzeiten sowie vor, während und nach dem Sport. Abschließend sportive Rezepte - gleich zum Anwenden!
Broschüre "Hafer Die Alleskörner" im DIN A5-Format:
Eine schöne Broschüre für Einstieger! Humorvolle Alltagsgeschichten verbunden mit Ernährungsinformationen rund um Hafer. Auf den letzten beiden Seiten gibt es tabellarische Übersichten über Nährwerte.
Warenkundefolder "Hafer Die Alleskörner" im DIN A4-Format:
Viel Wissenswertes vom Anbau über die Produktvielfalt bis hin zu allen Nährstoffen und deren Wirkungen im Organismus. Dazu tabellarische Übersichten und Rezepte.
Flyer "Hafer und Ballaststoffe" im DIN lang-Format:
Eine Publikation eher für Fachkräfte, weniger für Endverbraucher. Kompakt aufbereitete Informationen über die ernährungsphysiologische Wirkung von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen im Hafer - mit Schwerpunkt auf dem löslichen Ballaststoff Beta-Glucan.
Vortragspräsentation "Hafer Die Alleskörner - Warum der Hafer sticht ..." (ohne Abbildung):
Fertige Powerpoint-Präsentation mit separaten Begleitkommentaren für alle, die Vorträge über Ernährung im Allgemeinen und Hafer im Besonderen halten. Infos über die Verarbeitung von Hafer, alle Nährstoffe im Hafer und Tipps zur Anwendung im Ernährungsalltag. Die Präsentation wird per E-Mail als Datei (12 MB oder alternativ 3 Sendungen à 4 MB) verschickt.
Vortragspräsentation "Hafer in der Sporternährung - It's Hafertime: Hafer zwischen Alltag und Sport" (ohne Abbildung):
Fertige Powerpoint-Präsentation mit separaten Begleitkommentaren für alle, die Vorträge über die Ernährung beim Sport halten. Geeignet für den Freizeitsport, den leistungsorientierten Breitensport und auch für den Leistungssport. Die Präsentation wird per E-Mail als Datei verschickt.

In der Servicesendung "Visite" des NDR am Dienstag, 30. November 2010 um 20.15 Uhr wurde eingehend die sogenannte "Haferdiät bei Typ 2 Diabetikern" behandelt. Informationen zur Sendung finden Sie hier: NDR Visite.
In der Mediathek des NDR können Sie sich das Video zur Sendung erneut ansehen.http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html.
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Wenn Sie Fachkraft im Bereich Medizin, Diabetologie, Diätetik oder Ernährung sind und an weitergehenden Informationen zu den Hafertagen interessiert sind, senden Sie uns gern eine E-Mail an info@alleskoerner.de!
Wenn Sie umgekehrt Informationen zu den Hafertagen für uns haben, freuen wir uns ebenfalls sehr über Ihre Rückmeldung an info@alleskoerner.de!
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Sowohl wissenschaftliche Studien als auch die praktische Erfahrung von Medizinern und Ernährungsexperten mit Diabetes-Patienten zeigen Anwendungserfolge mit einer Haferkur.
„Ärzte am Herz- und Gefäßzentrum (HGZ) in Bad Bevensen behandeln damit Patienten mit Typ-2-Diabetes, um ihren Insulinbedarf zu senken. … Dass diese einfache Therapie jetzt neue Anhänger findet, ist einer Studie der Universität Heidelberg zu verdanken. Sie wies nach, dass eine zweitägige Haferkur eine Halbierung der Insulindosis erlaubt und der positive Effekt über vier Wochen anhält. … Ziel ist es, ihren Insulinbedarf zu senken. "Denn Insulin sorgt nicht nur dafür, dass Zucker in die Zellen aufgenommen wird, sondern auch gleichzeitig für eine effektivere Fettresorption aus dem Darm", so Remppis. … "… Diese drei Portionen Haferbrei am Tag führen dazu, dass das Insulin im Körper wesentlich besser wirkt“, sagt der Kardiologe.“ … (Hamburger Abendblatt, 3.9.2010, http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article1619735/Haferkur-senkt-Insulinbedarf.html)
Beobachtungsstudien in Deutschland und der Schweiz haben die Reduzierung von Blutzuckerwerten und Insulinzufuhr bestätigt.
STUDIE 1: In der Schweiz wurde im Jahr 2009 eine Studie mit 7 Probanden durchgeführt (insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker, Basis-Bolus-Therapie, ca. 60 Jahre alt). Die Patienten führten eine Drei-Tages-Haferkur durch und nahmen dabei pro Tag 850 kcal über 225 g Haferflocken als warme Speise mit wenigen Früchten und Gemüse zu sich.
ERGEBNISSE: Der mittlere Blutzuckerwert sank am dritten Hafertag um bis zu 37 % gegenüber einem Zeitpunkt vor der Haferkur. Damit einhergehend konnte die Insulindosis am dritten Tag um bis zu 43 % reduziert werden. Auch einen Monat nach Abschluss der Haferkur hielten die reduzierten Blutzuckerwerte noch an und konnte die Insulinzufuhr in niedrigeren Dosen erfolgen: Vor der Intervention benötigten die Probanden im Durchschnitt für einen mittleren Blutzucker von 10,9 mmol/ l Insulindosen von 158 IE. Einen Monat nach der Haferkur waren für einen niedrigeren mittleren Blutzucker von 9,3 mmol/ l Insulindosen von 115 IE nötig.
Quelle: Weishaupt, E., „Hafertage – Auswirkungen auf die Insulinresistenz bei Patienten mit Typ-2 Diabetes“, 2009, Schule für Ernährungsberatung Zürich, Kantonsspital Baden.
STUDIE 2: Im Jahr 2007 machten an der Universitätsklinik Mannheim 14 Probanden (insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker, ca. 60 Jahre alt, BMI bis 36) eine Zwei-Tages-Haferkur und nahmen dabei pro Tag 1100 kcal über Haferspeisen zu sich.
ERGEBNISSE: Der mittlere Blutzuckerwert lag nach den zwei Hafertagen um bis zu 27 % unter dem Wert zu einem Zeitpunkt vor der Haferkur. Damit einhergehend konnte die Insulindosis bis zu 43 % reduziert werden. Auch einen Monat nach Abschluss der Haferkur hielten die reduzierten Blutzuckerwerte noch an und konnte die Insulinzufuhr in niedrigeren Dosen erfolgen: Vor der Intervention benötigten die Probanden im Durchschnitt für einen mittleren Blutzucker von 158 mg/ dl (Anm: entspricht ca. 8,8 mmol/ l) Insulindosen von 145 IE. Einen Monat nach der Haferkur waren für einen niedrigeren mittleren Blutzucker von 141 mg/ dl (Anm: entspricht ca. 7,9 mmol/ l) Insulindosen von 83 IE nötig.
Quelle: Lammert, A., „Clinical Benefit of a Short Term Dietary Oatmeal Intervention in Patients with Type 2 Diabetes and Severe Insulin Resistance: A Pilot Study“, 2007, Exp Clin Endocrinol Diabetes, J. A. Barth Verlag in Georg Thieme Verlag KG Stuttgart – New York.
Kurz erläutert bewirken die Ballaststoffe und die Nährstoffzusammensetzung der Haferflocken, dass der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme nur wenig und sehr gleichmäßig ansteigt. Dadurch wird weniger Insulin für den Transport der Zuckerbausteine vom Blut in die Zellen benötigt. Hafer verbessert auch die Wirkung des Insulins, die so genannte Insulinsensitivität. Daher hat die Anwendung der Hafertage den Langzeiteffekt, dass über ca. vier Wochen insgesamt weniger Insulin benötigt wird.
Die Kost für diese Hafertage besteht im Wesentlichen aus 200 bis 250 Gramm Haferflocken pro Tag, die auf drei Mahlzeiten verteilt als Porridge mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgekocht und mit Gewürzen und Kräutern, sowie evtl. mit einigen wenigen Früchten und Gemüsen verfeinert werden.
Auch Personen, die noch nicht an Diabetes erkrankt sind, aber zur Risikogruppe gehören, können mit Hafertagen ihren Blutzuckerspiegel regulieren.
Eine ernährungsmedizinische Beratung und Begleitung bei den Hafertagen ist vor allem bei der erstmaligen Durchführung unbedingt erforderlich! Jeder Organismus reagiert anders, einige Patienten können in Unterzuckerung geraten, andere leiden unter Unwohlsein und Abgeschlagenheit, und auch die eingenommenen Medikamente sind zu berücksichtigen. Daher muss ein Mediziner genau beobachten, wie ein Patient reagiert, ob die Hafertage für ihn geeignet sind und wenn ja, in welcher Dosierung.
Informationen über die Ballaststoffe im Hafer und ihre gesundheitsunterstützende Wirkung finden Sie in der Rubrik "Gesundheit/ Inhaltsstoffe".


Gespräch mit Bundestagsabgeordneten des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Im Rahmen eines Berichterstattergesprächs trafen die deutschen Hafermühlen im Getreidenährmittelverband e.V. am 18. März 2010 Mitglieder des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Teilnehmer von Seiten des Ausschusses waren: Ulrike Höfken (Bündnis 90/ Die Grünen), stellvertretende Ausschussvorsitzende, Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/ Die Grünen), landwirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, Petra Crone (SPD) sowie Karin Binder (Die Linke), verbraucherpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.
Die deutschen Hafermühlen stellten Ziele und Aktivitäten der Kampagne „Hafer Die Alleskörner“ sowie die Besonderheiten der Branche innerhalb der Ernährungsindustrie vor. Darüber hinaus gingen sie auf die aktuellen Entwicklungen in der Rohhaferbeschaffung sowie auf die Präsenz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und auf den Exportmärkten ein.
Die Bundestagsabgeordneten äußerten Verständnis für die Schwierigkeiten der Hafermühlen sowohl auf den Beschaffungs- als auch auf den Absatzmärkten. Sie unterstützen das Engagement der Hafermühlen im Bereich der
ausgewogenen Ernährung und befürworten den
Einsatz von Haferprodukten z. B. in der Schul- und KiTa-Verpflegung.