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Viel Wissenswertes vom Anbau über die Produktvielfalt bis hin zu allen Nährstoffen und deren Wirkungen im Organismus. Dazu tabellarische Übersichten und Rezepte.
Format: Warenkundefolder, DIN A4
Eine schöne Broschüre für Einsteiger! Humorvolle Alltagsgeschichten verbunden mit Ernährungsinformationen rund um Hafer. Auf den letzten beiden Seiten gibt es tabellarische Übersichten über Nährwerte.
Format: Broschüre, DIN A5
Expertentipps von Ernährungs- und Sportfachleuten aus Wissenschaft und Praxis. Anschaulich aufbereitete Informationen über die Vorteile einer Ernährung, die ein gutes Nährstoffgleichgewicht hat, sowie über die Effekte von körperlicher Bewegung durch Sport und beim Spielen. Viele konkrete Tipps für den Alltag in der Familie. Wie können Eltern ihre Kinder zu mehr körperlicher Aktivität und zum Ausprobieren von Sportarten motivieren, und wie können sie den Kindern Mahlzeiten und Snacks schmackhaft machen, die auch genügend Nährstoffe enthalten?
Format: Broschüre, DIN A5
Praxisnahe Infos und Tipps von den Experten des Olympiastützpunkts Rhein-Ruhr.
Charakteristik der Nährstoffe im Hafer und Beschreibung ihrer Funktion bei sportlichen Belastungen. Informationen zur Ernährung in Trainings- und Wettkampfzeiten sowie vor, während und nach dem Sport. Abschließend sportive Rezepte - gleich zum Anwenden!
Format: Broschüre, DIN A5
Die Ernährung ist neben dem regelmäßigen Training ein wesentlicher Faktor für die körperliche Leistungsfähigkeit eines Sportlers. Trainer/innen und Übungsleiter/innen in Sportvereinen können sich aus Zeitmangel, aber auch aus Mangel an Kenntnissen nicht intensiv mit der Nahrungsaufnahme ihrer Schützlinge vor, während und nach dem Sport beschäftigen.
Zum Einstieg gibt es jetzt einen Leitfaden zum Thema Sporternährung. Die wichtigsten Nährstoffe und ihre Bedeutung für den Organismus eines Sportlers werden anschaulich erklärt, dazu gibt es zahlreiche Tipps und Anregungen, wie Kinder, Jugendliche und Eltern für das Thema sensibilisiert werden können. Abgerundet wird das Informationspaket durch Checklisten für Trainings- und Wettkampftage.
Eine Publikation eher für Fachkräfte, aber auch für interessierte Endverbraucher. Kompakt aufbereitete Informationen über die ernährungsphysiologische Wirkung von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen im Hafer - mit Schwerpunkt auf dem löslichen Ballaststoff Beta-Glucan, der unter bestimmten Voraussetzungen zur Senkung des Cholesterinspiegels beiträgt.
Format: Flyer, DIN lang

Diese Broschüre haben wir ausschließlich als Publikation für Fachkräfte in Diätetik, Diabetologie und Medizin konzipiert. Wenn Sie als Fachkraft in einer Klinik, Reha-Einrichtung, Praxis oder auch (Weiter-)Bildungsstätte tätig und an dieser Broschüre interessiert sind, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@alleskoerner.de!
Fertige Powerpoint-Präsentation mit separaten Begleitkommentaren für alle, die Vorträge über Ernährung im Allgemeinen und Hafer im Besonderen halten. Infos über die Verarbeitung von Hafer, alle Nährstoffe im Hafer und Tipps zur Anwendung im Ernährungsalltag.
Die Präsentation wird per E-Mail als Datei (13 MB oder alternativ 3 Sendungen à 4 MB) verschickt. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info@alleskoerner.de.
Format: Powerpoint-Präsentation, 13 MB
Fertige Powerpoint-Präsentation mit separaten Begleitkommentaren für alle, die Vorträge über die Ernährung beim Sport halten. Geeignet für den Freizeitsport, den leistungsorientierten Breitensport und auch für den Leistungssport.
Die Präsentation wird per E-Mail als Datei verschickt. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info@alleskoerner.de.
Format: Powerpoint-Präsentation, 3 MB
Huth / Burkard (2004). Ballaststoffe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart.
Leitzmann C. & Hahn A. (1995). Grundlagen der Ernährung des Gesunden â Ballaststoffe. In: Huth K. & Kluthe R. Lehrbuch der Ernährungstherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York. S 41-43.
Benini L., Castellani G., Brighenti F., Heaton K.W., Brentegani M.T., Casiraghi M.C., Sembenini C., Pellegrini N., Fioretta A., Minniti G. (1995). Gastric emptying of a solid meal is accelerated by the removal of dietary fibre naturally present in food. Gut 36(6): S 825-830.
Blundell J.E. & Burley V.J. (1987). Satiation, satiety and the action of fibre of food intake. Int. J. Obesity 11: S 9-25.
Lupton J.R. (2003). Dietary fiber and coronary disease: Does the evidence support an association. Curr Atheroscler Rep 5: S 500-505.
EFSA - Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority)
EFSA Journal 2010;8(12):1885 [15 pp.]. www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/1885.htm
Scientific Opinion on the substantiation of a health claim related to oat beta glucan and lowering blood cholesterol and reduced risk of (coronary) heart disease pursuant to Article 14 of Regulation (EC) No 1924/2006.
Wissenschaftliches Gutachten zur Verbindung zwischen Hafer-Beta-Glucan und der Senkung des Cholesteringehalts im Blut, bezogen auf Art. 14 der Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben.
EFSA Journal 2011;9(6):2207 [21 pp.]. http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2207.htm
Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to beta-glucans from oats and barley and maintenance of normal blood LDL-cholesterol concentrations (ID 1236, 1299), increase in satiety leading to a reduction in energy intake (ID 851, 852), reduction of post-prandial glycaemic responses (ID 821, 824), and "digestive function" (ID 850) pursuant to Artcile 13(1) of Regulation (EC) no 1924/2006.
Wissenschaftliches Gutachten zur Verbindung zwischen Beta-Glucan aus Hafer und Gerste und der Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels sowie weiterer physiologischer Wirkungen, bezogen auf Art. 13 der Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in einem im Oktober 2009 veröffentlichten wissenschaftlichen Gutachten die Wirkung des löslichen Ballaststoffs Beta-Glucan im Hafer anerkannt. Die EFSA bestätigt, dass zwischen dem Verzehr von Beta-Glucan und der Reduzierung der Cholesterin-Konzentration im Blut eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht. http://www.efsa.europa.eu/EFSA/ScientificPanels/nda/efsa_locale-1178620753824_1178684448831.htm
Brown L, Rosner B, Willett WW, Sacks FM. Cholesterol-lowering effects of dietary fibre: a metaanalysis., Am J Clin Nutr. 1999 Jan;69(1):30-42.
Ripsin CM, Keenan JM, Jacobs DR Jr, Elmer PJ, Welch RR, Van Horn L, Liu K, Turnbull WH, Thye FW, Kestin M, Hegsted M, Davidson DM, Davidson MH, Dugan LD, Denmark- Wahnefried W, Beling S (1992). Oat products and lipid lowering. A meta-analysis. JAMA 267: 3317-3325.
Thye FW, Kestin M, et al. Oat products and lipid lowering. A meta-analysis. JAMA. 1992 Jun 24;267(24):3317-25.
Glore SR, van Treeck D, Kehans AW, Giuld M. Soluble fiber and serum lipids: A litterature review., J Am Diet Assoc. 1994; 94:425-436.
Wood PJ, Beer MU. Functional oat products. In book Mazza G (ed.). Functional Foods, Lancaster, USA: Technomic publishing Co. Inc. 1998:1-37.
Leitzmann C & Hahn A (1995). Grundlagen der Ernährung des Gesunden - Ballaststoffe. IN: Huth K & Kluthe R. Lehrbuch der Ernährungstherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York. S 41-43.
Braaten JT, Scott FW, Wood PJ, Riedel KD, Wolynetz MS, Brule D & Collins MW (1994). High ß-glucan oat bran and oat gum reduce postprandial blood-glucose and insulin in Bioactivity of oats 157 subjects with and without type-2 diabetes. Diabetic Medicine 11,312-318.
Behall KM, Scholfield DJ, Hallfrisch JG & Liljeberg- Elmstahl HGM (2006). Consumption of both resistant starch and ß-glucan improves postprandial plasma glucose and insulin in women. Diabetes Care 29, 976-981.
Studienergebnisse verdeutlichen, dass mit Erzeugnissen aus Hafer und mit Produkten, die mit Hafer-Beta-Glucan angereichert wurden, postprandial Glukosespiegel und Insulinantwort sowohl bei Gesunden [9; 25; 45; 46] als auch bei Diabetes-Patienten reduziert werden können [33; 65; 66].
9.) Björklund M, van Rees A, Menink RP, Onning G (2005). Changes in serum lipids and postprandial glucose and insulin concentrations after consumption of beverages with ß-glucans from oats or barley: a randomised doese-controlled trial. Eur J Clin nutr 59:1272-1281.
25.) Granfeld Y, Nyberg L, Björck I (2007). Muesli with 4 g oat beta-glucans lowers glucose and insulin responses after a bread meal in healthy subjects. Eur J Clin Nutr: 1-8.
45.) Maki KC, Galant R, Samuel P, Tesser J, Witchge MS, Ribaya-Mercado JD, Blumberg JB and Geohas J (2006). Effects of consuming foods containing oat ß-glucan on blood pressure, carbohydrate metabolism and biomarkers of oxidative stress in men and women with elevated blood pressure. European Journal of Clinical Nutrition 1-10.
46.) Mäkeläinen H, Antilla H, Sihvonen J, Hietanen RM, Tahvonen R, Salminen E, Mikola M, Sontag-Strohm T (2007).The effect of ß-glucan on the glycemic and insulin index. Eur J Clin Nutr 61:779-785.
33.) Jenkins AL, Jenkins DJ, Zdravkovic U, Würsch P, Vuksan V (2002). Depression of glycemic index by high levels of ß-glucan fiber in two functional foods tested in type 2 diabetes. Eur J Clin Nutr 56: 622-628.
65.) Tappy L, Gügolz E, Würsch P (1996). Effects of breakfast cereals containing various amounts of beta-glucan fibers on plasma glucose and insulin responses in NIDDM subjects. Diabetes Care 19:831-834.
66.) Tapola N, Karvonen H, Niskanen L, Mikola M, Sarkkinen E (2005). Glycemic responses of oat bran products in type 2 diabetes patients. Nutr Metab Cardiovasc Dis 15:255-261.
Beta-Glucan erhöht die Viskosität im Dünndarm, verlängert die Verdauungsperiode, verzögert die Magenentleerung sowie die Freisetzung und Resorption von Nahrungsbestandteilen, vor allem von Kohlenhydraten [40], lässt den Blutzucker dadurch langsamer ansteigen und resultiert in einer niedrigeren Insulinantwort. Diese Effekte wurden belegt [4; 33], wobei die genaue Ursache noch nicht gänzlich verstanden ist. Es wird vermutet, dass die Nahrung im Darm in der viskosen Beta-Glucan-Lösung "eingebettet wird" und sie daher schwerer zugänglich für Verdauungsenzyme wird; andererseits wird angenommen, dass sich Beta-Glucan aufgrund seiner Viskosität wie eine schützende Schicht über die innere Darmwand legt, so als Barriere wirkt und daher die Aufnahme der Nahrungsbestandteile aus dem Darm verlangsamt [20].
40.) Leitzmann C & Hahn A (1995). Grundlagen der Ernährung des Gesunden - Ballaststoffe. IN: Huth K & Kluthe R. Lehrbuch der Ernährungstherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York. S 41-43.
4.) Battilana P, Ornstein K, Minehira K, Szhwarz JM, Acheson K, Schneiter P, Burri J, Jéquier E, Tappy L (2001). Mechanisms of action of beta-glucan in postprandial glucose metabolism in healthy men. Eur J Clin Nutr 55:327-333.
33.) Jenkins AL, Jenkins DJ, Zdravkovic U, Würsch P, Vuksan V (2002). Depression of glycemic index by high levels of ß-glucan fiber in two functional foods tested in type 2 diabetes. Eur J Clin Nutr 56: 622-628.
20.) Duss R & Nyberg L (2004). Oat soluble fiber (ß-glucans) as a source for healthy snack and breakfast food. Cereal Foods World 49 (6):320-322;324-325.
Nach dem Verzehr von ballaststoffreichen Haferprodukten steigt die Blutglukosekonzentration im Vergleich zu anderen Lebensmitteln mit einer vergleichbaren Menge an Kohlenhydraten nicht so stark an und es wird eine geringere Insulinsekretion induziert. Eine ballaststoffreiche Kost kann langfristig somit zur Reduktion von Insulingaben bei Diabetikern beitragen [40]. Aufgrund des niedrigen und langsameren Blutzuckeranstiegs haben Haferprodukte einen niedrigen glykämischen Index (GI); der GI von Hafer liegt bei 40.
Studienergebnisse belegen, dass eine Ernährung, die überwiegend aus Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index besteht, positive Auswirkungen auf den Gesamtstoffwechsel hat. Anhand epidemiologischer Daten wird davon ausgegangen, dass Lebensmittel mit einem niedrigen GI helfen können, die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 [65; 69], von kardiovaskulären Krankheiten [42] und Erkrankungen des metabolischen Syndroms zu verhindern sowie Insulinresistenzen zu vermindern [48].
40.) Leitzmann C & Hahn A (1995). Grundlagen der Ernährung des Gesunden - Ballaststoffe. IN: Huth K & Kluthe R. Lehrbuch der Ernährungstherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York. S 41-43.
65.) Tappy L, Gügolz E, Würsch P (1996). Effects of breakfast cereals containing various amounts of beta-glucan fibers on plasma glucose and insulin responses in NIDDM subjects. Diabetes Care 19:831-834.
69.) Wood P, Braaten J, Scott FW, Riedel KD, Wolynetz MS, and Collins MW (1994). Effect of dose and modification of viscous properties of oat gum on plasma glucose and insulin following an oral glucose load. Br J Nutr. 72:731.
42.) Liu S, Stampfer MJ, Manson JE, Hu FB, Franz M, and willet WC (1998). A prospective study of glycemic load and risk of myocardial infarction in women (Abstr) FASEB J. 12:A260. IN: Duss R & Nyberg L (2004). Oat soluble fiber (ß-glucans) as a source for healthy snack and breakfast food. Cereal Foods World 49 (6):320-322;324-325.
48.) McKeown NM, Meigs JB, Liu S, Saltzmann E, wilson PWF, and Jacques PF (2004). Carbohydrate nutrition, insulin resistance, and the prevalence of the metabolic syndrome in the Framingham Offspring Cohort. Diabetes Care 27; 538.
Um der Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 vorzubeugen, wird zur Reduktion der Kalorienzufuhr sowie zu einer gesteigerten Aufnahme von Ballaststoffen und Vollkornprodukten geraten [3]. Diabetikern wird die Empfehlung ausgesprochen, ballaststoffreiche Lebensmittel, z. B. auf Basis von Hafer, zu verzehren, um die Blutglukosespiegel zu kontrollieren [31].
3.) Bantle JP, Wylie-Rosette J, Albright AL, Apovian CM, Clark NG, Franz MJ, Hoogwerf BJ, Lichtenstein AH, Mayer-Davis E, Mooradian AG, Wheeler ML (2006). Nutrition recommendations and intervention for Diabetes-2006: a poaition statement of the American Diabetes Association. Diabetes Care 29:2140-2157.
31.) Hlebowicz J, Wickenberg J, Fahlström R, Björgell O, Almér LO & Darwiche G (2007). Effect of commercial breakfast fibre cereals compared with corn flakes on postprandial blood glucose, gastric emptying and satiety in healthy subjects: a randomized blinded crossover trial. Nutrition Journal 6; 22: 1-7.
Weishaupt, E., "Hafertage - Auswirkungen auf die Insulinresistenz bei Patienten mit Typ-2 Diabetes", 2009, Schule für Ernährungsberatung Zürich, Kantonsspital Baden.
In der Schweiz wurde im Jahr 2009 eine Studie mit 7 Probanden durchgeführt (insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker, Basis-Bolus-Therapie, ca. 60 Jahre alt). Die Patienten führten eine Drei-Tages-Haferkur durch und nahmen dabei pro Tag 850 kcal über 225 g Haferflocken als warme Speisen mit wenigen Früchten und Gemüse zu sich.
Ergebnisse: Der mittlere Blutzuckerwert sank am dritten Hafertag um bis zu 37 % gegenüber einem Zeitpunkt vor der Haferkur. Damit einhergehend konnte die Insulindosis am dritten Tag um bis zu 43 % reduziert werden. Auch einen Monat nach Abschluss der Haferkur hielten die reduzierten Blutzuckerwerte noch an und konnte die Insulinzufuhr in niedrigeren Dosen erfolgen: Vor der Intervention benötigten die Probanden im Durchschnitt für einen mittleren Blutzucker von 10,9 mmol/ l Insulindosen von 158 IE. Einen Monat nach der Haferkur waren für einen niedrigeren mittleren Blutzucker von 9,3 mmol/ l Insulindosen von 115 IE nötig.
Lammert, A., "Clinical Benefit of a Short Term Dietary Oatmeal Intervention in Patients with Type 2 Diabetes and Severe Insulin Resistance: A Pilot Study", 2007, Exp Clin Endocrinol Diabetes, J. A. Barth Verlag in Georg Thieme Verlag KG Stuttgart & New York.
Eine Studie an der Universitätsklinik Mannheim 2007 erbrachte folgende Ergebnisse.
14 Probanden (insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker, ca. 60 Jahre alt, BMI bis 36) machten eine Zwei-Tages-Haferkur und nahmen dabei pro Tag 1100 kcal über Haferspeisen zu sich.
Ergebnisse: Der mittlere Blutzuckerwert lag nach den zwei Hafertagen um bis zu 27 % unter dem Wert zu einem Zeitpunkt vor der Haferkur. Damit einhergehend konnte die Insulindosis bis zu 43 % reduziert werden. Auch einen Monat nach Abschluss der Haferkur hielten die reduzierten Blutzuckerwerte noch an und konnte die Insulinzufuhr in niedrigeren Dosen erfolgen: Vor der Intervention benötigten die Probanden im Durchschnitt für einen mittleren Blutzucker von 158 mg/ dl (Anm: entspricht ca. 8,8 mmol/ l) Insulindosen von 145 IE. Einen Monat nach der Haferkur waren für einen niedrigeren mittleren Blutzucker von 141 mg/ dl (Anm: entspricht ca. 7,9 mmol/ l) Insulindosen von 83 IE nötig.