Kopf-fit - So kannst du super lernen!

Hier kommt unsere kleine Geschichte mit Hanna und Finn und was sie zum Frühstück essen.

7:50 Uhr
Bei Finn zu Hause. „Finn, du frühstückst ja noch! In zehn Minuten fängt die Schule an“, ruft Hanna, als sie ihren Freund wie jeden Tag abholt. Schnell verschlingt Finn den Rest seines Toasts mit Schokocreme, packt seine Schultasche und die beiden laufen los. Hanna denkt: „Gut, dass ich eben in Ruhe mein leckeres Müsli aus Haferflocken, Himbeeren, Nüssen und Joghurt gegessen habe. So eine Hektik am frühen Morgen kann ich nicht leiden.“ Hanna hat ihre Nährstoffspeicher gut gefüllt – vor allem mit langkettigen Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Finn hat hauptsächlich kurzkettige Kohlenhydrate aufgenommen.

9:20 Uhr
Die zweite Schulstunde. „Fertig“, lacht Hanna und lehnt sich zurück. In Mathe liefern Finn und sie sich immer ein Rechenduell, wer schneller mit den Aufgaben fertig ist. Finn schaut sie entgeistert an: „Du bist schon fertig? Ich habe noch drei Aufgaben vor mir! Heute kann ich mich wirklich schlecht konzentrieren und Hunger hab ich auch schon wieder!“ Die Kohlenhydrate aus dem Frühstück der beiden sind wie Ketten aufgebaut, die aus einzelnen Zuckerbausteinen bestehen.

Die Ketten aus Hannas Haferfrühstück sind lang – sie werden langsam aufgespalten, gelangen langsam ins Blut und liefern daher gleichmäßig über einen längeren Zeitraum Energie. Hanna fühlt sich fit und ist ein paar Stunden lang satt. Die kurzen Kohlenhydratketten aus Finns Frühstück sind schnell verbraucht, er ist schnell unkonzentriert und hungrig. Hannas Frühstück enthält zudem die Nährstoffe Vitamin B1 und Eisen, die besonders gut fürs Köpfchen sind.

9:35 Uhr
Beginn der großen Pause. Hanna kramt in ihrem Schulranzen, zum Glück hat sie heute zwei Müsliriegel eingesteckt. Einen bietet sie Finn an: „Der ist für dich. Damit dein Gehirn beim nächsten Mal wieder schneller rechnen kann! Diesmal hat meine Mutter die Müsliriegel sogar mit vielen Haferflocken selbst gemacht.“ Finn lacht: „Danke! Aber warte nur ab, das nächste Mal hast du keine Chance!“ Er nimmt den Müsliriegel und wirft seinen Schokoriegel wieder zurück in die Tasche.

Und was hast Du heute gefrühstückt? Wenn Dein Frühstück eher wie das von Finn aussah, dann überlege einmal, was Du denn in Dein Haferflocken-Müsli mischen würdest! Ideen dafür findest Du hier.